Mentorensystem

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Als Ausprägung des Prinzips Scientia haben wir in unserer Verbindung ein Mentorensystem entwickelt, welches aus drei Säulen besteht: Aktives Helfen während des Studiums, Praktikavermittlung und Unterstützung beim Einstieg in das Berufsleben.

Jeder Fux bekommt zu Beginn seines Studiums durch den Koordinator des Mentorensystems einen Alten Herren (Mentor) an seine Seite gestellt, der ihn sein ganzes Studium über beratend begleitet. Hierbei können wir aus dem großen Kreis unserer 400 Alten Herren schöpfen, die zum Teil herausragende Positionen in Wirtschaft, Medizin, Staat und Kirche bekleiden. 

Wie dieses Mentorenverhältnis konkret genutzt wird, liegt zum Teil in den Händen der Beteiligten, jedoch ist als Mindestmaß ein Treffen pro Semester vorgesehen – optimalerweise erfolgt die Betreuung häufiger. Bei aufkommenden Problemen kann der Mentor natürlich jederzeit angesprochen werden.

Auch innerhalb der Aktivitas helfen sich die Bundesbrüder der verschiedenen Fachrichtungen und Semester untereinander. Sie bilden gemeinsame Lern/Arbeitsgruppen und können die umfangreiche Bibliothek unserer Verbindung nutzen.

Die Vermittlung von Praktika und eine eventuelle Unterstützung bei einem Berufseinstieg erfolgen jeweils individuell. Hierbei kann vor allem von den in der Aktivenzeit geknüpften Kontakten profitiert werden. Hier ist jeder Aktive zum Teil Schmied seines eigenen Glückes – je mehr und je bessere Kontakte er während seines Studiums aufgebaut hat, desto höher stehen die Chancen auf eine erfolgversprechende Unterstützung.

Von Kritikern wird dies als "Seilschaft" abgewertet. Aber Networking ist im Berufsleben mittlerweile unabdingbar. Die Bedeutung von Netzwerken nimmt immer mehr zu. Dies zeigt sich im Zuspruch zu Internetplattformen wie zum Beispiel Xing oder Facebook, sowie an den immer mehr zunehmenden universitären "Alumnis".